Teil 1. Manuskripte des 18.-20.
Jahrhunderts
ANDERSEN, Joachim
(1847–1909). Concertstück pour Flûte
[E-Dur],
op. 3. Kopistenschrift, um 1880. 63 S. hs. Partitur, groß-folio, maschinenrastriertes
Notenpapier (24 Systeme) in fadengebundenen Lagen; sehr gut erhalten.
Orchestersatz in schwarzer, Solopart in violetter Tinte.
Bestell-Nr. 1/59
Preis: € 280,00
Andersen war
Flötenvirtuose und u. a. bei den Berliner Philharmonikern
tätig. Sein Opus 3 ist um 1880-85 bei Leichssenring
in Hamburg erschienen (vgl. Hofmeister 1885, S. 14). –
Bereits in der verhältnismäßig langen
Einleitung mit rezitativischem Charakter stellt Andersen mit einem
durchgearbeiteten Orchestersatz unter Beweis, dass er in der Begleitung
mehr sieht, als nur die Untermalung des Solisten. Es könnte
sich um eine lohnende »Ausgrabung« handeln!
BACH, Johann
Sebastian (1685–1750). [BWV 1063] Concert
für 3 Pianoforte
von Joh. Seb. Bach. Vollständiger
Stimmensatz aus dem 2. Viertel des 19. Jahrhunderts, deutsche
Provenienz. Pianoforte I: 19 S. Pfte
II: 14 S. Pfte III: 15
S.; Streicher: 7, 7, 7, 7 S. querfolio,
z. T. fleckig, sonst gut erhalten.
Bestell-Nr. 2/59
Preis: € 750,00
Handschriftlicher Stimmensatz des
Konzertes BWV 1063, dessen Autograph nicht erhalten ist und das
erstmals 1846 in Leipzig bei Peters in Partitur und Stimmen erschienen
war. Unser Manuskript ist mit Sicherheit von dieser Ausgabe
unabhängig; Griepenkerl
spricht von „Clavecins“
bzw. „Clavieren“,
während unser Manuskript ausschließlich die
Bezeichnung „Pianoforte“ verwendet. Ferner finden
sich zahllose Unterschiede in Notation,
Ornamentik, Dynamik und in den Vortragsbezeichnungen (z. B. ein „f.
e ben marcato“ zu
Beginn des 3. Satzes in Pfte
III, wovon Griepenkerl
nichts weiß und was ein professioneller Kopist kaum erfindet
und nur schreibt, wenn er dies in der Vorlage vorfindet). Da Schmieder (S. 593) in
Ermangelung des Autographs als Primärquelle nur eine Abschrift
des 18. Jh.s nennt, ist unser Manuskript zweifellos der Gruppe der
späteren, jedoch noch vor der Erstausgabe entstandenen Kopien
zuzuzählen, von denen Schmieder
4 Partituren und 3 Stimmsätze nennt. In sofern handelt es sich
beim vorliegenden Manuskript zwar um eine spätere
Sekundärquelle, die indes aufgrund ihrer textlichen
Eigenständigkeit von deutlicher wissenschaftlicher Relevanz
ist.
BASSET, Don Vicente (um 1753).
Sinfonia â
Dos VVs [Violines] &. D.n Vicente Basset. C: L: 1753. Sehr schöne und zierliche
Handschrift spanischer Provenienz aus der Mitte des 18. Jahrhunderts in
Stimmen: Violino I und
II: je 2 S., Basso: 2 S. (Doppelbl.
mit Titlelbl. auf der
Vorderseite), querfolio,
mit Besitzvermerk und Datierung „C: L: 1753“.
Bestell-Nr. 3/59
Preis: € 380,00
Nicht in Eitner,
nicht in RISM-MS. – Unter RISM
155292-155300 werden neun ähnlich besetzte und durchweg gleich
strukturierte Obertura
bzw. Apertura
oder Sinfonie nachgewiesen
(Stockholm, KMA), die jedoch mit der hier angebotenen nicht identisch
sind. Indes wird der Komponist auch auf den Stockholmer Manuskripten
ebenfalls als D.n
Vicente Basset geführt,
wobei die Titel teils italienisch, teils spanisch sind: Es handelt sich
wohl um zwei Restbestände eines ehemals
weitläufigeren, sonst jedoch verloren gegangenen Oeuvres
vorklassischer Sinfonik
in Spanien! Lexikalisch könnte dieser Komponist mit jenem Basset
übereinstimmen („ein Komponist des
18. Jhs.“),
von dem Eitner (I,
369) ein Variationenwerk für 2 Violinen und Bass nachwies, das
sich in Berlin befunden habe. Der Komponist dürfte ein weiter
nicht belegbarer spanischer Geistlicher sein, der stilistisch dem
italienischen Gusto der Sammartini-Schule
zuzuordnen ist. Den brillant behandelten, oft unisono oder in Terzen
spielenden Violinen ist eine einfache Basslinie zugeordnet, die indes
nicht mehr einen eindeutigen Continuo-Apparat
verlangt. Die Struktur ist der italienischen Opern-Sinfonia
nachfolgend, dürfte allerdings wohl eher als Messe-Einlage
oder Oratorien-Ouverture
zu betrachten sein.
BASSET, Don Vicente. Obertura â piu Stromenti. Handschrift spanischer Provenienz,
Mitte 18. Jh., in Stimmen: Violine I und II je 2 S., Basso 2
S. mit Titel auf der Vorderseite, quer-4to. Sehr gut erhalten.
Bestell-Nr. 4/59
Preis: € 400,00
Nicht in Eitner,
nicht in RISM-MS. – In dieser frisch und
graziös empfundenen dreisätzigen Sinfonia enthält der
erste Satz (Allegro con valentia)
ausgedehnte solistische Einlagen der ersten Violine; im zweiten Satz (Andante
dolce sempre)
herrscht eine lang entwickelte Unisono-Kantilene vor; im dritten Satz (Presto)
emanzipieren sich die zweiten Violinen mit anspruchsvollen Barriolage-Passagen von den
gesanglichen ersten Violinen. Dieses Werk legt die Vermutung nahe, dass
der Komponist selbst ein sehr versierter Violinist gewesen
ist.
BASSET,
Don Vicente. Apertura â Piu
Stromenti. Handschrift spanischer Provenienz,
Mitte 18. Jh., in Stimmen:
Violine I und II je 2 S., Alto
Viola 2 S., Basso 2 S. quer-4to, mit
Titel auf der Vorderseite. Sehr gut erhalten.
Bestell-Nr. 5/59
Preis: € 380,00
Nicht in Eitner,
nicht in RISM-MS. – Ebenfalls
dreisätziges Werk, dessen erster Satz wieder solistische
Einlagen enthält; hier sind sie jedoch kurz und werden durch (wohl Vivaldi
nachempfundene) Tremolo-Passagen strukturiert. Der Schlusssatz ist hier
ein Minue,
das – noch vorklassischem Brauch entsprechend –
kein Trio aufweist.
BEETHOVEN, Ludwig van
(1770-1827). Romance pour le Violon
avec accompagnement d’orchestre…
Oeuvre
40. Partition. 11
S. in fol. auf starkem
Papier; trotz einiger Flecken ausnehmend schönes
Partiturmanuskript in hübschem
marmorierten Kartonband, ca. 1830-40 geschrieben.
Bestell-Nr. 6/59
Preis: € 80,00
Die früheste
Partiturausgabe wurde 1863 im Rahmen der Gesamtausgabe
veröffentlicht; bis dahin gab es im Druck nur Stimmenausgaben,
von denen die erste 1803 erschienen war.
BEETHOVEN,
L. v. / Arr.
Andante con Variazioni, op. 25, 4. Satz [für Orchester
bearbeitet]. 14 Bll.
Partitur in Kopistenschrift, datiert 1893, in fol.
Fadengeheftete Lagen; fast ohne Alterungsspuren. Aus Vorbesitz des
Kapellmeisters Adolf Carl Büttner-Tardier
(geb. 1873).
Bestell-Nr. 7/59
Preis: € 30,00
Es handelt sich um den
Variationssatz aus Beethovens Serenade für Flöte,
Violine und Bratsche, op. 25, der hier als Arrangement für
kleines Orchester vorliegt (je 2 Fl.,
Ob., Klar., Fg., Hr. und Streicher). Ins Explicit
notierte der Kopist: Cl. Schubert, München d. 20/2 93.
Möglicherweise verbirgt sich dahinter auch der Bearbeiter.
BEETHOVEN,
L. v. / Arr.
La
Stessa, la Stessissima, WoO
73 [für Orchester bearbeitet]. 43 S. Partitur in
Kopistenschrift [spätes 19. Jh.], folio.
Fadengeheftete Doppelbll.
aus Notenpapier. Durchscheinende Tinte beim 1. Bl., sonst sehr gut erhalten.
Bestell-Nr. 8/59
Preis: € 45,00
Arrangement der Klaviervariationen
über das Duett aus Salieris Oper Falstaff
für großes Orchester (2 Fl., 2 Ob.,
2 Klar., 2 Fag., 2
Tr., 2 Hr., Pk.,
Streicher).
BLANGENOIS,
Jules (Lebensdaten unbekannt). A mon intime ami Emile Desenfans. Introduction et Mazourka pour Xylophone [und
Orchester]. Solostimme in autographer
Reinschrift (1901), folio:
Doppelbl. mit 14
Systemen; beiliegend handschriftliches Aufführungsmaterial,
datiert 1903, 11 S. Partitur in quer-fol.
(maschinenrastriertes
Notenpapier, 20 Systeme) und Stimmen (mit Dubletten) in großfolio (gedrucktes
Notenpapier, 12 Systeme): Fl., Ob., Klar.1+2, Fg., Hr.1, Hr.2, Piston1,
Piston2, Pos., Pk., GrTr., 4×Vl.1,
3×Vl.2, 2×Va., 2×Vc., 2×Kb.
Material im Archivumschlag, dieser mit Lagerungsspuren, Inhalt jedoch
sehr gut.
Bestell-Nr. 9/59
Preis: € 480,00
Rarissimum innerhalb eines äußerst
schmalen Repertoires! – Zwei Einträge
in der Xylophon-Stimme geben zeitliche Auskunft: Composé
le 13 Septembre 1901 Bruxelles (Titelseite)
bzw. im Explicit: Jules
Blangenois, Bruxelles le
10–10–1901. Die Partitur und alle
Orchesterstimmen tragen den Kopiaturvermerk:
Copié
le 25 Janvier 1903
à Pittsburgh Pa. Amérique
E. Désenfans
(demnach vom Widmungsträger angefertigt). Die
Posaunen-Stimme ist zwar mit 1.er Trombone
bezeichnet, doch ist (laut Partitur) dieses Instrument
nur einfach vertreten. – Der Solist ist pausenlos im Einsatz!
BLÄTTERMANN, Heinrich
(Lebensdaten unbekannt). Ouverture über
holländische Nationalmelodien. Versierte Niederschrift (evtl. autographe Reinschrift?), [Ende
19. Jh.]. 26 S. hs. Partitur, folio.
Fadengeheftet mit Papierumschlag (Notenpapier mit 22 Systemen). Leichte
Gebrauchsspuren; insgesamt sehr gut erhalten.
Bestell-Nr. 10/59
Preis: € 100,00
In dieser Fassung unpubliziert.
Zwei bei Oertel
in Hannover erschienene Bearbeitungen für großes
bzw. kleines Militärorchester sind unter dem Titel
»Fest-Ouvertüre über
niederländische Weisen« im Hofmeister Handbuch 1900
(1892–1897) nachweisbar. Die vorliegende Original-Fassung
für großes Orchester (einschl. Harfe) scheint nur in
Abschriften verbreitet worden zu sein.
BOHM
, Carl (1844-1920). Lustspiel-Ouvertüre
für grosses
Orchester.
Handschriftliches Aufführungsmaterial (vermutlich um 1891/92).
38 S. Partitur, groß-folio
(schöner braun marmorierter HLdr.-Bd.).
Stimmen mit Dubletten, großfolio:
Picc., Fl.1,
Fl.2, Ob.1, Ob.2, Klar.1, Klar.2, Fg.1, Fg.2, Hr.1+2, Hr.3+4, Tr.1,
Tr.2, Pos.1+2, Pos.3, Tb., Pk.,
5×Vl.1, 5×Vl.2, 4×Va., 3×Vc.,
3×Basso; einige
aufführungstechnische Eintragungen.
Bestell-Nr. 11/59
Preis: € 250,00
In der Originalfassung ungedruckt;
Partitur und Stimmen kursierten nur abschriftlich.
Es handelt sich um die »Ouvertüre zu einem
Lustspiele« op. 306, die allerdings nur als
Klavierbearbeitung bei Hainauer
in Breslau veröffentlicht worden ist (vgl. Hofmeister Handbuch
1887). Einige Stimmen sind vom Kopisten mit Berlin 1891 bzw.
1892 datiert. Effektvoll instrumentiert (u.
a. mit einer Passage des unbegleiteten Hornquartetts).
CAMBINI, Giuseppe Maria
(1746–1825). Sinfonia XX [G-Dur]. 3 (von 11) Stimmen in
Kopistenschrift [spätes 18. Jh.], folio:
Vl.1 princ. (3 Bll.; letztes Bl. fehlt), Vl.2 princ. (4 Bll.), Va. (2 Bll.). Sehr gut erhalten.
Bestell-Nr. 12/59
Preis: € 180,00
Cambini hat insgesamt 82 Sinfonie concertante geschrieben, die z.
T. mit 2 Vl. Princ.
oder 2 Fl. zu besetzen sind (einige verloren; vgl. Werkliste in New Grove). – Hier
handelt es sich vermutlich um die Simphonie
concertante
à plusieurs
instruments (G-Dur),
die mit dieser Nummerierung in Paris bei Berault
erschienen ist (vgl. RISM C 383); Besetzung: Vl.1 principale, Vl.2 principale; Ob. 1-2, Hr. 1-2,
Streicher.
CHOPIN,
Frédéric (1810–1849).
2 Mazurkas [Orchestrierung eines unbekannten
Bearbeiters]. Kopistenschrift 2. Hälfte des 19. Jh.s, handschr. Partitur, 14 Bll. quer-fol.
Anfangs Tinte etwas durchschlagend.
Bestell-Nr. 13/59
Preis: € 100,00
Es handelt sich um die Mazurken op. 24 Nr. 4 (zur
Vereinfachung von b-moll
nach h-moll
transponiert) und Nr. 1. – Da es von Chopin nur sehr wenig
Orchestermusik gibt, hat es immer wieder Bemühungen gegeben,
dieses Repertoire durch entsprechende Bearbeitungen zu
ergänzen (berühmtestes Beispiel hierfür
dürfte die Ballettmusik »Les Sylphides« sein, eine
Zusammenstellung von mehreren Orchesterbearbeitung russischer
Komponisten – darunter Strawinsky oder Glasunow –
für M. Fokins
1909 kreiertes Ballett). – Die vorliegende Bearbeitung setzt
auf das große romantische Orchester: Neben den Streichern und
den verdoppelten Holzbläsern werden noch vier Hörner,
zwei Trompeten, drei Posaunen, Pauken, große Trommel und
Harfe verlangt.
Marchese DADDA (1. Hälfte
18. Jahrhundert). Sinfonia Del S:r
Marchese Dadda. Manuskript des frühen 18.
Jahrhunderts, 6 Stimmen: Violino
Primo, Secondo, Viola (je 3 S.), Tromba Prima, - Seconda (je 2 S.), Basso (4 S.,
davon S. 1 Titel), querfol.
Auf sehr starkem Papier, bestens erhalten.
Bestell-Nr. 14/59
Preis: € 380,00
Äußerst selten
anzutreffendes Beispiel einer noch gänzlich barocken Orchester-Sinfonia für
Streicher und 2 Trompeten (letztere nur für die beiden
Ecksätze). Mit dem heroisch-punktier-ten
Anfangsrhythmus kontrastieren zwar gelegentliche vorklassische
Synkopenmotive; das Werk scheint stilistisch indessen dennoch
älter zu sein als Pergolesi
und dessen Stilgenossen.
– Der Marchese Dadda
scheint als Komponist nicht nachweisbar zu sein; weder Eitner noch RISM kennen Werke
von ihm. Er dürfte zu jenen adligen Gelegenheitskomponisten
gehören, die stilistisch zwar selten progressiv, musikalisch
ihren Zeitgenossen jedoch nicht unbedingt nachstanden.
FÜRSTENAU, Anton Bernhard
(1792–1852). Variations brillantes sur un
Thema favori de C. M.
von Weber du Mélodrame
Preciosa pour la Flauto [sic]. Avec accompagnement de Grand Orchester [sic] a
son Ami Monsieur Steuder….
(Op. 6) Kompletter Stimmsatz
für Soloflöte, 2 Flöten, 2 Oboen, 2
Klarinetten, 2 Hörner, Timpani und Streicher, um 1850, zus. 46
S. in fol., in altem
Pappumschlag mit Besitzvermerk Poss.
A. Simon.
Bestell-Nr. 15/59
Preis: € 450,00
Offensichtlich ungedruckt
gebliebenes Werk, das Hofmeister, Pazdirek, RISM-Ms und W. Virneisels
Fürstenau-Werkverzeichnis in MGG unbekannt geblieben ist;
keinem der drei ist überhaupt ein Opus 6 Fürstenaus
bekannt. Die Komposition, die an den Flötisten
unerhörte technische Anforderungen stellt, dürfte
bereits kurz nach 1821 (erste Preciosa-Aufführung
in Dresden) entstanden sein; unser Manuskript aber ist Schrift und
Papier zufolge kaum vor der Jahrhundertmitte zu datieren.
GODARD,
Benjamin (1849–1895). Suite de Trois
Morceaux pour Flûte […] Op. 116. Paris: Durand
& Schœnewerk
[1890]. 5 S. handschriftliche Partitur (20 Systeme), folio, mit Umschlag aus
dünnem Karton und hier aufgezogenem Titelblatt der
Originalausgabe (Flöte mit Klavierbegleitung). Tinte schwach
durchscheinend, insgesamt sehr gut.
Bestell-Nr. 16/59
Preis: € 250,00
Das dreisätzige Werk (1.
Allegretto; 2. Idylle; 3. Valse)
ist in der Orchesterfassung nicht im Handel erschienen; nur die Version
für Flöte und Klavier ist veröffentlicht
worden. Das Werk ist dem berühmten Flötisten Paul Taffanel (1844–1908)
gewidmet, aus dessen Besitz die Partitur stammt. Die Orchesterfassung
wurde vom Komponisten angefertigt oder zumindest von ihm autorisiert,
da der Vertrieb durch den Originalverlag erfolgte. –
Während im 1. Satz nur Streicher zu besetzen sind, legt die
raffinierte kammermusikalische Instrumentierung der beiden anderen
Sätze nahe, hinter dieser Arbeit doch eher den Komponisten
selbst zu vermuten.
GOSSEC, François-Joseph
(1734–1829). Simphonie Ima
[-
2de]. Handschriftlicher Stimmsatz des späten 18.
Jh.s, 12 Stimmen in fol.
(Streicher, 2 Oboen, 2 Hörner, 2 Fagotte, Streicher; Violini u. Basso doppelt),
zusammen 84 S. in fol., sehr gut erhalten.
Bestell-Nr. 17/59
Preis: € 480,00
Beide Symphonien sind in diesem
Manuskript ohne Autorangabe überliefert; nach B. S. Brook (La
Symphonie Française) I, S. 524, 514 und 145 sowie
Jan LaRue (Thematic
Identifier…)
handelt es sich um zwei Werke Gossecs.
In einem Pariser Sammeldruck von 1780 (RISM Rec. Impr. S. 382) haben
sie zusätzlich Trompeten und Pauken. Da hier die dritte, von Rigel stammende Symphonie des
Sammeldruckes fehlt, kann es sich bei unserem Manuskript auch um eine
von besagtem Druck unabhängige Überlieferung ohne die
drei Zusatzstimmen handeln. In Manuskript kommen beide Sinfonien nur in
Donaueschingen und Regensburg vor.
“Bellissima
musica”!
(Mozart über
Francesco Majo)
MAJO, Francesco di
(1732–1770). 1770. San Benedetto Op.a P:nea Sinfonia Del Sig:e Francesco di Majo.
Basso [Violino
Primo, Violino 2:do, Violetta,
Oboe Primo, Oboe 2.o, Corno
Primo, Corno 2.o].
18 S. in
querfol. In sehr
schönem Manuskript, gut erhalten.
Bestell-Nr. 18/59
Preis: € 750,00
Musikalisch sehr reizvolles Werk in
D-Dur aus der Gattung der frühklassischen italienischen
Opernsinfonie. Einem knappen Eingangsallegro folgt ein ausgiebiges
Andante, welches erst nach einer dominantischen
Reminiszens des
zweiten Allegro-Gedankens zum Finale führt. – Gian Francesco di Majo (geb. u.
gest. in Neapel) war Nachfolger P. Scarlattis als kgl. Organist zu
Neapel, widmete sich aber überwiegend der Opernkomposition,
worin er über Neapel hinaus bis Wien und Mannheim
bemerkenswerte Erfolge hatte. Die Zeitgenossen stellten Majo mit Pergolesi auf die gleiche
Stufe, und selbst der an Komplimenten eher knausrige
Mozart lobt seine „bellissima
musica“!
Von Majos Instrumentalwerken hat sich wenig erhalten; außer
einer Klaviersonate weist Eitner
nur noch eine Sinfonia
(in Schwerin) nach, so dass der unsrigen besonderes Interesse zukommt. RISM-Ms führt unsere Sinfonia nicht. Das San
Benedetto im Titeltext kann bedeuten, dass diese Sinfonie
für das Theater San Benedetto in Venedig, für das
Majo öfter gearbeitet hat, gedacht war.
PAGANI, Lodovico
(1. Hälfte 19. Jahrh.).
Introduzione, e Tema
con Variazioni obbligate a Flauto, Oboe, Clarinetto, Corno, e Fagotto con Accompag.to d’Orchestra Composte Espressamente per l’Egregio Dilettante Signor Giovanni Balabio da L. Pagani. Vollständiger Satz von 36
Stimmen in Manuskript des frühen 19. Jahrhunderts, folio, Umschläge mit
leichten Gebrauchs- u. Altersspuren, innen bestens erhalten.
Bestell-Nr. 19/59
Preis: € 650,00
Vollständiges
Aufführungsmaterial dieses brillant geschriebenen Werks
für konzertierendes Bläserensemble; zumindest in den
zahlreichen Korrekturen dürfte es autographe
Schriftanteile des Komponisten geben. Das Werk ist typisch für
die ins Opernhafte
führende Fortsetzung klassischer Formen – hier der
konzertanten Sinfonie – während der Epoche Rossinis
und Donizettis.
– Bei dem Komponisten handelt es sich wohl um den bei Eitner VII, 282
erwähnten Lodovico
Pagani,
der bisher nur durch einige in Wien aufbewahrte Manuskripte bekannt
geworden ist. Unser Werk ist auch nicht in RISM-Ms
nachgewiesen.
POLL, W. P. J. van (spätes
19. Jahrh). Barcarolle [G-Dur].
Kopistenschrift [2. H. 19. Jh.]. Aufführungsmaterial (mit
Duplierstimmen), folio:
Fl.1 (2 S.), Fl.2 (2 S.), Ob.1 (2), Ob.2 (2), Klar.1 (2), Klar.2 (2),
Fg.1 (2), Fg.2 (2), Hr.1 (2), Hr.2 (2), Hr.3 (2), Hr.4 (2), Tr.1 (2),
Tr.2 (2), Pos.1 (2), Pos.2 (2), Pos.3 (2), Hrf.
(4), 6×Vl.1 (2), 4×Vl.2 (2), 3×Va. (2),
3×Vc. (2), 3×Kb. (2). Maschinenrastriertes
Noten-papier (12
Systeme).
Bestell-Nr. 20/59
Preis: € 100,00
Verhältnismäßig
kurzes Stück (54 Takte) in spätromantischem
Charakter.
REBÍČEK,
Josef (1844–1904). Ouverture dramatique pour Orchestre [fismoll] Op. 5.
Handschriftlicher
Stimmensatz (Kopistenschrift, 1880er Jahre) und vermutlich autographe Partitur, datiert
1869. Partitur in folio
(52 S., in beriebenem
Halbleinenband), Aufführungsmaterial mit Duplierstimmen, folio: Fl.1 (8 S.) Fl.2 et
Picolo [sic]
(8 S.), Ob.1+2 (14), Klar.1+2 (14), Fg.1 (8) Fg.2 (8); Hr.1+2 (10)
Hr.3+4 (8), Tr.1+2 (8) Tr.3 (4), Pos.1+2 (6) Pos.3 (4), Ophicleide
(4), Becken (2), Pk.
(4); 5×Vl.1 (12) 6×Vl.2 (10), 5×Va. (10),
2×Vc. (10), 4× Cello et Basso (18)
2× Basso (10). Gesamtes Material in
einem mit Bändern verschließbarem Archivumschlag d.
Z. aus festem Karton (berieben)
mit handschriftlichem Titelschild (hier auch Liste der enthaltenen
Stimmen); Papier der Stimmen gering gebräunt,
aufführungsbezogene Eintragungen.
Bestell-Nr. 21/59
Preis: € 450,00
Rebíček war zunächst
Kapellmeister in Warschau und Pest, dann Hofkapellmeister in Wiesbaden
und seit 1897 Dirigent des Berliner Philharmonischen Orchesters. Pazdírek verzeichnet
von seinen Kompositionen nur die Opera 3, 4 und 10; auch die
Verzeichnisse von Hofmeister weisen keine Veröffentlichung des
Opus 5 nach. Bei der Partitur scheint es sich um ein Arbeits- oder
Entwurfsexemplar des Komponisten zu handeln (etwas flüchtige
Schrift, zahlreiche Korrekturen); hier wurde auf der ersten Seite eine
Widmung an Franz Grafen von Thun=Hohenstein
eingetragen und das Werk als Concert=Ouverture
bezeichnet. Datierung im Explicit:
vollendet 24. 2. 69. – Die
sicherlich etwas später angefertigten Stimmen dürften
hingegen von einem Berufskopisten stammen. Notation von Cello
et Basso überwiegend in Akkoladen zu zwei Systemen.
Auf der letzten Seite der Fg.2-Stimme befindet sich ein
Aufführungsvermerk in tschechischer Sprache (Datierung: 1887).
Die Ouvertüre schließt in Fis-Dur.
Ein
unbekanntes Sinfonie-Finale Sammartinis
SAMMARTINI,
Giovanni Battista (1701–1775). Overtura Con Trombas, Viol.s Viola y Basso
Del
Sig.e Gio: Ba.tta San Martino. Ausnehmend schöne
Handschrift spanischer Provenienz, Mitte 18. Jh., in Stimmen: Violine I
und II je 4 S., Tromba
I und II je 2 S., Viola 2 S., Basso 3
S. mit Titel und Incipit
auf der Vorderseite [Es-Dur], quer4to. Sehr gut erhalten.
Bestell-Nr. 22/59
Preis: € 950,00
Jenkins/Churgin Nr. 25 (nur erster
Satz); RISM 400013008 (idem). Von dieser bisher
unpublizierten dreisätzigen Sinfonia sind nur 2
Manuskripte des 1. Satzes bekannt, die sich in Einsiedeln
und Prag (Waldstein-Archiv) befinden und als Introduzione
zur Kantate Maria addolorata
dienten (lt. gedrucktem Libretto 1751 in Mailand
aufgeführt, s. Jenkins/Churgin S. 179). – In unserem
Manuskript liegt indes eine vollständige dreisätzige
italienische Sinfonia
vor, deren zweiter Satz in völlig anderer Zusammenstellung in
der von Jenkins/Churgin als apogryph
angesehenen Sinfonia
D-33 vorkommt (s. S. 241). Der Finalsatz indes ist Jenkins/Churgin unbekannt
geblieben und ist auch in keiner transponierten Fassung
vorhanden.
In der hier vorliegenden
Zusammenstellung ist das Werk eine Bereicherung. Es wurde nicht nur in
Theater und Kirche, sondern vor allem im Konzert aufgeführt
und hat die Sätze Presto,
Adagio und Allegro non tanto, wobei die Trombe
(wohl Hörner, da im Bassschlüssel
notiert) nur in den Ecksätzen zu besetzen sind. Die Violinen
dominieren das Geschehen, wobei sich (besonders im Presto)
brillante und kantable
Passagen wirkungsvoll abwechseln.
SITT, Hans
(1850–1922). 1st Concerto [für Violine und Orchester d-moll]. Partitur in Kopistenschrift
englischer Provenienz [letztes Viertel d. 19. Jahrhunderts], folio. Aufgebundene Lagen aus
gedrucktem Notenpapier (16 Systeme). Gutes Exemplar.
Bestell-Nr. 23/59
Preis: € 650,00
Ungedruckt. – Sonneck weist nur einen
Partiturdruck des 2. Violinkonzerts, op. 21, für 1884 nach
(Leipzig, Leuckart).
Nach Pazdírek
ist das 1. Konzert, op. 11, nur in Stimmen bzw. Klavierauszug
erschienen (Leipzig, Breitkopf & Härtel);
demnach kursierten von die-sem
Stück nur einige wenige handschriftliche Partituren. Das
volkstümlich sich gebende, brillante Finale (Tarantella)
dürfte besonders wirkungsvoll sein. – Sitt war von Haus aus Geiger
und in dieser Eigenschaft in verschiedenen Orchestern tätig.
1883 bis 1921 unterrichtete er am Leipziger Konservatorium und erlangte
hohen Ruf als Lehrer. Seine Kompositionen fügen sich in sein
pädagogisches Konzept, beanspruchen in den Konzerten indes
ihren weiter reichenden Platz in der Virtuosenliteratur jener Zeit.
Diesem Bedürfnis wird das vorliegende Konzert in seiner
glücklichen Kombination von hoch virtuosem Passagenwerk und
gesanglichem Vortrag in sehr freier thematischer Struktur gerecht.
Unpublizierter Orchesterwerke des
19. Jahrhunderts habhaft zu werden ist keineswegs leichter als jener
der vorangehenden Epochen!
SOMMER, Hans (1837–1922).
Tanz
der Gnomen und Siegeszug der Feen aus dem Zauberspiel Das Schloß der Herzen.
Handschr.
Stimmenmaterial [um 18981900] mit Duplierstimmen (Kopistenschrift), groß-folio: Fl.1-3 (3
auch Picc.), Ob.1-2,
Alt-Oboe, Klar.1-2, BKlar.,
Fg.1-2, CFg., Hr.1-4,
Tr.1-3, Pos.1-3, Tb., Pk.,
Bck.+Ttm.,
Tamburin, Trgl., Hrf., 4×Vl.1,
3×Vl.2, 2×Va., 2×Vc., 2×Kb.
Einige aufführungstechnische Einzeichnungen, sehr guter
Zustand.
Bestell-Nr. 24/59
Preis: € 145,00
Es handelt sich um einen Ausschnitt
aus der Schauspielmusik zu dem Bühnenstück von Hans
von Wolzogen (1891;
1898 uraufgeführt). Viol.
I vom Komponisten signiert und von ihm mit einem zweiten Titel in rot
versehen, mit dem Zusatz „Orchestermaterial des
Komponisten“.
Drei Orchester- und drei
Streichquartette
STAMITZ, Karl
(1746–1801). Six Quatuors. No. 35. 36. 37. 38. 39. 40. a Deux
Violons, Viole e Violoncell. Dont deux
à grand Orchestre,
deux Concertans et deux dont
les premieres parties peuvent
Sejouer [sic] par
une Flaute [sic],
Hautbois, Violon, ou Clarinette
Dediés
A son Altesse Electorale Maximilian Joseph, Duc de Baviere,
Archi=Echanson de l’Empire etc: etc: Compeses [sic] et
mis au jour Par
Charles Stamitz Prix
10tt 10s. Se Crouvent [sic] à
Strasbourg
chez l’Otuteur
[sic] avec
Privilege Exclusiv du
Roy.
Handschriftl. Stimmensatz, vermutlich um 1774, groß-folio: Vl.1 (8 Bll., mit ganzseitiger
Widmung), Vl.2 (8 Bll.),
Va. (7 Bll.), Basso
(7 Bll.)
mit zusammen 54 beschriebenen Seiten auf handrastriertem
Notenpapier (18 Systeme) in Umschlag (mit dem Titelblatt; unterer u.
rechter Rand sowie am Falz etwas schadhaft, Basso-Stimme
mit Feuchtigkeitsrand).
Bestell-Nr. 25/59
Preis: € 1.250,00
Wertvolle Sammlung mit sechs Werken
(Tonarten: C, G, D, F, B, A), die abwechselnd die Gattungen
Orchesterquartett, Streichquartett und Quartett mit
Solobläsern bedienen. Die Sammlung erschien 1774 erstmals in
Straßburg (RISM S 4481) und wurde in ganz Europa
nachgedruckt, was ihren durchschlagenden Erfolg auf dem
Höhepunkt von Stamitz’ Karriere belegt. Zwischen
1772 und 1775 war Stamitz zumeist auf Konzertreisen und hielt sich
dabei auch in Straßburg auf, wo er diese Quartette im
Selbstverlag herausgab. Eine Reihe von Schreibfehlern im Titeltext
unseres Manuskripts und viele Abweichungen in deren Stimmenbezeichnung
werfen die Frage auf, ob unser Manuskript eine Abschrift der
Erstausgabe ist, oder ob sie auf einer unabhängigen
handschriftlichen Tradition parallel zu den
Drucken beruht. Auf letzteres lässt die Tatsache
schließen, dass die Kopfzeile der Stimme der Ersten Violine
wesentlich genauer auf die unterschiedlichen Besetzungen hinweist als
im Erstdruck: Quartetto
I d’Orchestra;
Quartetto
II Concertante;
Quartetto
III Violino, Oboe, Flauto, Clarinetto solo; Quartetto
IV d’Orchestra;
Quartetto
V concertante;
Quartetto
VI. Im Erstdruck fehlen für die Quartette III und VI
die Alternativbesetzungen Violino,
Oboe, Flauto, Clarinetto solo, was
ein gewissenhafter Kopist nicht aus freien Stücken
hinzufügt. Auch die Ergänzung des
„35“ oben auf dem gedruckten Titelblatt zu „No.
35. 36. 37. 38. 39. 40.“ auf unserem Manuskript
lässt sich nicht aus der Eigeninitiative eines Kopisten
erklären. Wie Mozart und andere freie Virtuosen
befand sich Stamitz öfter in Geldverlegenheiten
(Straßburg musste er nach etlichen Schulden Hals
über Kopf den Rücken kehren…). Es ist eher
anzunehmen, dass der sich knapp bei Kasse befindliche Stamitz kurz vor
oder während des Stiches einige handschriftliche Kopien seiner
neuesten Sammlung in Umlauf brachte und
„versilberte“. Dies würde einem Bericht
Chr. Fr. D. Schubarts in der Deutschen Chronik vom
20. Juni 1774 entsprechen, der eine Quartettserie zur Subskription
ankündigt, die Stamitz in ebendiesen Besetzungsvarianten plane
und die nur die unsrige sein kann. Stamitz kam gerade von Wien und
konzertierte offensichtlich zunächst in München; dort
dürfte er mit den ersten Quartetten des vorliegenden Opus
solchen Eindruck gemacht haben, dass der Kurfürst von Bayern
die Widmung akzeptierte (und wohl auch bezahlte), bevor das Opus
komplett vorlag. Augsburg war die nächste Station, von wo aus
Schubart die im Entstehen fortschreitende Sammlung zur Subskription
ankündigte. Auf dem Rückweg nach Paris, wo Stamitz
sich 1775 wieder aufhielt, ließ er die inzwischen vollendete
Serie in Straßburg handschriftlich kopieren und dann auch
drucken.
Ein
nirgends nachgewiesenes barockes Hornkonzert eines Zeitgenossen Couperins
VIANI Cadet (frühes 18. Jahrhundert). Concerto a 4. Corno Solo 2 Violini et
Basso. Komplettes
Stimmenmanuskript französischer Provenienz aus dem
frühen 18. Jahrhundert, zusammen 16 S. in klein-folio, gebräunt.
Bestell-Nr. 26/59
Preis: € 3.500,00
Prächtige Handschrift aus
einer Zeit, aus der Instrumentalkonzerte in vollständigen
Stimmsätzen heute kaum noch im Handel vorkommen; Hornkonzerte
des 18. Jh.s sind selbst im Druck heute kaum mehr käuflich. Es
handelt sich hier um ein Konzert in E-Dur in stilistisch reinster
Barockfaktur mit den drei Sätzen Allegro – Andantino (Streicherstimmen: Andanté comme Rondeaux) –
Allegro. Das Soloinstrument dürfte ein
barockes, in E gestimmtes Naturhorn sein, das nur in dem Undezim-Raum g’ bis
c’’’ verwendet wird. –
Bei dem Autor handelt es sich möglicherweise
um einen Sohn oder jüngeren Bruder („Cadet“) des François
Vian,
der Ende des 17. Jh. als Musiker und Zeitgenosse der Couperins am
französischen Hofe war (MGG 2, 1713). Der hier italianisiert auftretende
„Viani Cadet“
dürfte wohl in der ersten Hälfte des 18. Jh.s
tätig gewesen sein. Weder Eitner
noch RISM kennen Werke von ihm.
|